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Erfahrungsbericht Kieferorthopädie als Erwachsener

Von schlechtem Biss zu schönen Zähnen

20.168 EUR Gesamtkosten, Kostenerstattung durch Hallesche PKV 13.151 EUR, Kiefer-Operation (Gaumennahterweiterung) plus Incognito-Zahnspange (Lingualtechnik) plus Keramikbrackets plus Invisalign Zahnschienen – 4,5 lange Jahre der Behandlung und ein tolles Ergebnis. – Das sind die Eckdaten einer kieferorthopädischen Behandlung an einem Erwachsenen in der Redaktion; und sollen die Basis des heutigen Erfahrungsberichts sein. – Denn: Jede Zahnsituation und jede Behandlung ist zwar anders, und individuelle Erfahrungen können nie generalisiert werden. Aber: Das Lesen konkreter Erfahrungen und Erfahrungsgeschichten gibt einem eine gewisse Vorbereitung, wenn der Zahnarzt empfiehlt, mal zu einem Kieferorthopäden zu gehen als Erwachsener…


Vorher

Vorher

Situation am Behandlungsbeginn: Schräge Zähne und ein schlechter Biss sowohl bei Schneidezähnen als auch Backenzähnen


Nachher

Nachher

Nach 85% der Behandlung passen die Backenzähne und Schneidezähne besser aufeinander. Die überstehenden bzw. zurückstehenden Zähne sind in Reihe geschoben...

Schlechter Biss, unschöne Zahnfehlstellungen

Eines ist klar: Mehr Erwachsene unterziehen sich heute einer kieferorthopädischen Behandlung als früher. Das liegt unter anderem daran, dass die Behandlungsmöglichkeiten heute vielfältiger und teilweise auch diskreter und angenehmer sind als vor wenigen Jahrzehnten. Und natürlich steigt in einer Gesellschaft mit Perfektionsanspruch auch der Anspruch an die individuelle (Zahn-)ästhetik, das schöne, strahlende Lächeln und die Gesamtheit der persönlichen Ausstrahlung.

Dabei gilt es zu unterscheiden: Es gibt leichte Zahnfehlstellungen, die sich mit relativ leichten Maßnahmen in überschaubarer Zeit korrigieren lassen. Derartige Eingriffe sind fast immer ästhetisch motiviert. Und keine Krankenkasse – ob gesetzlich oder privat – wird diese Behandlungen bzw. ihre Kosten übernehmen. Selbst der beste PKV-Tarif zahlt keine reine „Schönheits-OP“ oder „Beauty-Behandlung“. Das lernen Interessenten relativ schnell.

Doch es gibt auch gravierende Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Erwachsenen. Beim Vorliegen einer solchen wird unter Umständen auch der Zahnarzt (oder über die Jahre ggf. wechselnde mehrere Zahnärzte) den Betroffenen darauf hinweisen, dass vorliegende Zahnfehlstellungen und ein daraus resultierender „schlechter Biss“ ggf. besser kieferorthopädisch korrigiert werden müssten, wenn man seine Zähne noch ein paar Jahrzehnte behalten möchte. Denn: Ein schlechter Biss führt zu einseitiger Belastung von Zähnen, Kiefer und Kauapparat.

"Medizinisch notwendige Kieferorthopädie"

Wenn man als Erwachsener mit starken Zahn- und ggf. Kieferfehlstellungen zum Kieferorthopäden geschickt wird oder aus Eigeninitiative geht, wird dieser als Experte relativ schnell erkennen, wie die Lage ist. Oder auch nicht. Oder doch, und er sagt erst mal nicht die ganze Wahrheit. So zumindest war unser Eindruck bei einer (am Ende ja erfolgreichen) Behandlung bei einer Berliner Kieferorthopädin. Nachdem über die Jahre bereits der dritte Zahnarzt eine kieferorthopädische Behandlung nahegelegt hatte, ging es zum Erstgespräch zu einer heiß empfohlenen Kieferorthopädin. Diese schaute sich die Lage im Erstgespräch an, und motivierte verheißungsvoll, man könnte die Korrektur voraussichtlich ohne operativen Eingriff erledigen.

Warum „motivierend verheißungsvoll“?! – Nun, wer im Bekanntenkreis schon einmal gehört hat, dass vielen (Erwachsenen-)KFO-Behandlungen erst eine Operation am Kiefer vorausgehen, der hadert natürlich erst mal mit sich, ob er sich wirklich einer solchen Behandlung aussetzen will. Denn wer mag schon gern größere kieferchirurgische Eingriffe über sich ergehen lassen? Mit Vollnarkose, und Krankenhausaufenthalt?

Also: Das klang ja erst mal ganz gut. Eine genaue Analyse, mit Röntgen, Abdrücken / Modellen und erstem Behandlungsplan sei nötig, auch um einen Heil- und Kostenplan aufzustellen, den man ja bei der Krankenkasse vorlegen muss zur Genehmigung, wenn man sich denn eine Kostenerstattung bzw. –beteiligung erhofft. Nun ja, wenn man denn schon mal da ist beim Kieferorthopäden, und dieser einem ganz gute Aussichten auf eine verträgliche Behandlung und Korrigierbarkeit macht, dann machen wir mal die genauere Analyse… - Gesagt, getan, und 855,24 EUR ärmer als erste Rechnung, die uns als Privatpatient vorgelegt wurde. Hui! Dann die „Hiobsbotschaft“: Nach reiflicher Analyse und Besprechung der Aufnahmen käme man wohl nicht umhin, der Behandlung einen kieferchirurgischen Eingriff voranzustellen, sprich eine Operation.

Kiefer-OP: Chirurgische Gaumennahterweiterung

„Wie, was wo?!“ – Nun: der Oberkiefer war deutlich zu klein/schmal, und der Unterkiefer deutlich zu groß/breit, um einen sauberen Biss hinzubekommen. Die saubere Lösung bedeutete: Im Unterkiefer zwei Zähne ziehen, und die Lücke(n) dann durch Zahnspangen schließen. Im Oberkiefer eine Gaumennahterweiterung durchführen. Wer es genauer wissen will, kann es im Detail einmal nachgoogeln. Das vereinfachte Prinzip: Man trennt in Vollnarkose den Oberkiefer (Gaumen) auf, so dass man quasi zwei Kiefer-/Gaumenhälften hat links und rechts. Es entsteht zwischen den beiden vordersten Frontschneidezähnen eine Lücke von z.B. 3mm. Die Gaumen“naht“ wächst in wenigen Wochen durch zusätzlich gebildete Knochenmasse wieder zu. In Summe ist der Oberkiefer damit verbreitert. Und die Zahnlücke wird im Laufe der Zeit durch die Zahnspange(n) geschlossen. Man hat aber eben einige Millimeter Platz gewonnen in der Zahnreihe, und kann zu eng stehende Zähne (z.B. schief übereinander stehende) dann in Richtung der gewonnenen Zahnlücke auseinanderziehen und begradigen.


Zwischendurch

Zwischendurch

Nach chirurgischer Gaumennahterweiterung oben und Ziehen von zwei Zähnen unten

Eine solche Gaumennahterweiterung ist als OP nicht wirklich schön, aber sehr effektiv, um Platz zu schaffen in einem zu engen Kiefer mit Zahnengstand und schiefen Zähnen. In Aussicht gestellt wurde uns ein Krankenhausaufenthalt von 2-3 Tagen. Am Ende waren es gute 4 Tage. Und es wurde eine Apparatur in den aufgetrennten Oberkiefer (an den oberen Zähnen) angebracht, mit dem die beiden Kieferhälften erstens auseinandergehalten wurden. Zweitens enthielt die Apparatur („Distraktor“) eine Schraube, die in den ersten Tagen nach der OP verstellt wurde und den Kiefer nachträglich immer noch mal ein bisschen weiter weitete. Laienhaft: Während der Körper den Schnitt an der Auftrennung schon wieder durch neues Gewebe zu schließen versucht, schiebt man die Oberkieferhälften immer wieder ein Stück weiter auseinander, so dass der Körper sich weiter anstrengt, die Lücke zu schließen und man am die gewünschte Verbreiterung erreicht hat.

Das ganze klingt nicht schön, und war es auch nicht. Aber: War dieser Teil überstanden, dann war der Rest der Behandlung in Relation nicht mehr so schlimm . Und fairerweise: Ein solcher Eingriff ist eben auch nur bei manchen Kiefer- und Zahnfehlständen nötig. Und zum Glück: In unserem Fall war nicht auch noch vor der OP das Tragen von Spangen/Brackets nötig, sondern erst danach. Auf der Website eines » Frankfurter Kieferorthopäden-Teams gibt es nämlich auch noch eine dreiphasige Behandlung:

„Kombinierte kieferorthopädische - kieferchirurgische Behandlung: Nur bei einer geringen Zahl schwerster Fehlstellungen ist ein kombiniertes kieferorthopädisch/chirurgisches Behandlungskonzept erforderlich. Hierzu zählen vor allem extreme skelettale Fehlbildungen mit ungünstigem, durch kieferorthopädische Massnahmen unzureichend zu beeinflussendes Schädel- bzw. Kieferwachstum. Eine solche Behandlung läuft in drei Phasen ab. In der ersten Phase (=prächirurgische Phase) werden die Zahnbögen mit einer festsitzenden Apparatur ausgeformt. Nach Abschluss der 1.Phase erfolgt der chirurgische Eingriff. In der 3. Phase, der sogenannten postchirurgischen Phase, erfolgt die kieferorthopädische Feineinstellung der Okklusion." http://www.frankfurt-kieferorthopaedie.com/erwachsene.html

Ein „Vorteil“ der nötigen OP: Wenn ein solcher chirurgischer Eingriff tatsächlich nötig ist, heißt das auch, dass die Zahnfehlstellung bzw. Kieferproblematik so groß ist, dass eine Behandlung wirklich medizinisch angezeigt ist, d.h. medizinisch sinnvoll und notwendig ist. Das wiederum ist die Voraussetzung, dass die Behandlung von der Krankenversicherung bezahlt wird – zumindest ein Teilen, je nach Tarif und konkreter Kasse/Gesellschaft. Im vorliegenden Fall lag eine private Krankenversicherung bei der Halleschen Krankenversicherung im Tarif NK2 vor, was deren Premium-Tarif ist, sprich der mit den umfassendsten Leistungen. Dieser Tarif sah vereinfacht eine Kostenerstattung für Erwachsenen-Kieferorthopädie in Höhe von 75% vor – zumindest auf dem Papier.

Incognito oben, Keramikbrackets unten…

Der Behandlungsplan sah vor: Nach der chirurgischen Gaumennahterweiterung oben und dem Ziehen zweiter Zähne im Unterkiefer sollten die Zahnreihen mit „Brackets“ in Form gebracht werden. Brackets sind heute ja der Klassiker in der Kieferorthopädie; man sieht sie bei Tausenden Teenies statt der früher üblichen "» Zahnklammer". Besonderes und erfreuliches Schmankerl unseres Behandlungsplans: Die Kieferorthopädin empfahl für den Oberkiefer eine „Incognito“-Spange. Das sind Brackets, die innen auf die Zähne geklebt werden und dadurch mehr oder weniger unsichtbar sind im Alltag (vgl. » ww.3mdeutschland.de/3M/de_DE/unternehmen-de/produkte/?N=5002385+3290412345&rt=rud). Das ist natürlich als Erwachsener sehr angenehm, wenn man nicht wie ein Teenager mit außen sichtbaren Brackets herumlaufen will.


Incognito / Lingualtechnik / innenliegende Spange

Incognito / Lingualtechnik / innenliegende Spange

Die Google-Bildersuche liefert vielfältige Eindrücke, wie innenliegende Brackets nach Lingualtechnik / Incognito aussehen

Nachteil von Incognito („Lingual-Technik“): Diese Variante ist natürlich teurer als „normale“ Brackets außen, und auch eine gute private Krankenversicherung wird diese Zusatzkosten nicht übernehmen wollen. Begründung: die Mehrkosten sind nicht medizinisch notwendig, sondern rein ästhetisch motiviert. Aus diesem Grund fiel die Entscheidung, die Lingualtechnik mit Incognitospange nur am Oberkiefer zu nutzen, da man die oberen Zähne sehr deutlich sieht beim Sprechen und Lachen, während die untere Zahnreihe weniger sichtbar ist. Also an den unteren Zähnen Brackets außen. Und damit diese Brackets nicht so auftragen, nimmt man dann statt Metallbrackets welche aus Keramik, die zahnfarben bzw. transparent sind. Diese Kombinationsvariante ist/war auf jeden Fall eine guter Kompromiss aus „nicht so auffällig“ und "zu vertretbaren Kosten".

Alle paar Monate die Bögen (Metalldrähte) wechseln

Sind die Brackets einmal auf die Zähne geklebt, werden die einzelnen Brackets (und damit die einzelnen Zähne) mit Metalldrähten verbunden. Form (Biegung) und Stärke dieser Metalldrähte („Bögen“) bestimmen dann den Bewegungsdruck, der auf die Zähne ausgeübt wird. Alle paar Wochen / Monate wird dieser Draht durch einen neuen ausgewechselt, der auf die neue Zahnstellungen und die gewünschte weitere Zahnbewegung angepasst ist. – Das zieht sich dann über 2 Jahre, dann sind die Zähne im Großen und Ganzen in Reih‘ und Glied gebracht.


Brackets Varianten

Brackets Varianten

Screenshot Google-Bildersuche nach Brackets Zahnspange: Man sieht die verschiedenen Varianten aus Metall und Keramik. Zahnfarbene bzw. transparente Brackets fallen natürlich weniger auf, kosten aber meist einen kleinen Aufpreis...

Wechsel des Verfahrens: Von Brackets zu Invisalign

In besten Fall lässt sich die Zahnpositionierung bis zum gewünschten Ende mit (den) Brackets fertigstellen. In unserem Fall gab es noch eine Planänderung: Beim Zwischenröntgen wurde laut Ärztin sichtbar, dass sich bei einigen Zähnen die Zahnwurzeln verkürzen. Das ist eine mögliche Nebenwirkung bei kieferorthopädischen Behandlungen. Die Kieferorthopädin schlug vor, die Brackets mit den Bögen zu entfernen und für den Rest der Behandlung auf eine andere Methode umzusteigen. Der Rest der Behandlung sollte mit transparenten „Invisalign“ Zahnschienen fortgesetzt werden (vgl. » www.invisalign.de sowie » Invisalign ja oder nein). Diese würden laut Ärztin weniger Druck auf Kiefer und Zähne ausüben als das System aus Brackets und Bögen. Beziehungsweise könne man den Druck durch die Zahnschienen in kleineren Zwischenschritten feiner dosieren und letztlich damit eben weniger „Gewalt“ auf den Kauapparat ausüben. Dies wäre bei dem vorliegenden Problem der sich verkürzenden Zahnwurzeln die bessere Wahl der Behandlung sein. Also: Alle vorliegenden Brackets entfernen, neue Abdrücke machen bzw. einen „Scan“. Auf Basis dieses Scan gab es einen neuen (weiteren) Behandlungsplan.


Invisalign Schienen

Invisalign Schienen

Screenshot Google Bildersuche nach Invisalign Zahnschienen - die transparenten Schienen tragen wenig auf, und eignen sich für die Korrektur leichter Zahnfehlstellungen bzw. am Ende einer KFO-Behandlung zum "Feintuning" der Zahnstellung

Die Software von Invisalign im Zusammenspiel mit der Kieferorthopädin kalkulierte, dass der Rest der nötigen Zahnverschiebungen mit ca. 15 Invisalign-Schienen vorgenommen werden könne, die jeweils 10 Tage getragen würden. Danach wechselt man jeweils nur nächsten Schiene. Der Plan wurde so umgesetzt, und am Ende war das Ergebnis wirklich gut.


Fast fertig...

Fast fertig...

Die Zahnlücken nach der OP sind geschlossen und alle Zähne haben guten Biss-Kontakt; nur ein paar letzte Begradigungen erfolgten noch...

Über die Kosten und Kostenerstattung...

Wir können in diesem Erfahrungsbericht nur über unsere Erfahrungen mit der Kostenübernahme durch eine private Krankenvollversicherung berichten. Bei der Halleschen PKV im „Premium“-Tarif NK2 gibt es grundsätzlich eine Kostenerstattung in Höhe von 75% der Behandlungskosten, wenn die Behandlung medizinisch notwendig ist, dies durch einen Gutachter der Versicherung bestätigt ist, und der Heil- und Kostenplan genehmigt wurde. Wie es bei privaten Krankenkassen aber meist immer ist, läuft nicht alles immer reibungslos, denn die Krankenversicherungen genehmigen nicht alles, was der Arzt abrechnen will bzw. für nötig oder sinnvoll erhält. Insofern kann es sein, dass bestimmte Rechnungselemente von der Krankenversicherung abgelehnt werden. Dies können zum Beispiel Sonderwünsche sein, die nicht zwingend für den Erfolg der Behandlung nötig sind. Zum Beispiel die o.g. „Incognito“-Brackets-Variante (Lingualtechnik, innenliegenden Brackets). Der Aufpreis zu „normalen“ außen an den Zähnen angebrachten Brackets war nicht erstattbar.

Zudem muss man wie bei allen PKVs und Arzt-Rechnungen beachten, welchen Steigerungssatz der Arzt abrechnet. Standardmäßig berechnen die meisten Ärzte die Positionen mit 2,3fachem Satz, was auch die meisten Krankenversicherungstarife bezahlen. Der „gute“ Tarif der Halleschen bezahlt in gegründeten Fällen auch den 3,5fachen Satz, darüber hinaus aber in der Regel nicht. Wir hatten im Laufe der Behandlung einige Positionen auf Rechnungen, die von der Kieferorthopädin mit 4,3fachem Satz berechnet wurden. Die Ärztin hat das zwar in den Einzelfällen zu begründen versucht, die Begründung wurde von der Krankenversicherung aber in keinem der Fälle anerkannt. Insofern muss man schauen, ob man dann als Patient auf der Differenz von 3,5fach zu 4,3fach sitzen bleibt, oder mit dem Arzt grundsätzlich ausdiskutiert (am besten am Behandlungsbeginn), ob bzw. dass solcher Steigerungssätze unterbleiben.

Fazit

Wenn man die o.g. Erfahrungen aus 4,5 Jahren Kieferorthopädie-Behandlung Revue passieren lässt und liest, merkt man schon, dass die Behandlung im vorliegenden Fall weder leicht noch günstig war. Letztlich ist sie aber mit großer Zufriedenheit abgeschlossen. Aus einer sehr schlechten Biss-Situation, die sich über weitere Lebensjahrzehnte sehr schlecht auf Zähne und Kiefer ausgewirkt hätte, ist ein gesunder Biss mit einem vorzeigbaren Lächeln geworden. Und genau das ist es ja, was Kieferorthopädie (auch bei Erwachsenen) verspricht und leisten soll.

Und was man nicht vergessen darf: In vielen Fällen sind Zahnfehlstellungen bei Erwachsenen nicht so schwerwiegend wie im hier geschilderten Erfahrungs-Fall. Und leichtere Fälle lassen sich deutlich einfacher, günstiger und schneller beheben. Oftmals genügen schon Zahnschienen à la Invisalign für wenige Quartale, um zu einem schöneren Lächeln mit geraden Zähnen zu kommen. Sich bei Interesse und Notwendigkeit einmal von einem Kieferorthopäden und/oder Zahnarzt beraten zu lassen, ist also eine gute Idee.

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