Eine Frage des Materials: günstiger Zahnersatz
Der Begriff Zahnersatz bezeichnet Kronen, Prothesen sowie Brücken, wobei Füllungen unter die zahnerhaltenden Maßnahmen fallen. Auf dem Gebiet des Zahnersatzes wird der Typ des Ersatzes durch verschiedene Kriterien bestimmt, diese bestehen unter anderem aus den Kategorien herausnehmbar, festsitzend, total, partiell und subtotal. Des Weiteren wird eine Unterscheidung zwischen provisorisch, definitiv, Sofortversorgung und Kurzzeit gezogen.
Laut Gesetz muss jeder Zahn, der erhaltungsfähig und -würdig ist saniert werden, denn die natürlichen Zähne sind für den Verzehr von Speisen optimal ausgelegt, des Weiteren festigen sie den » Zahnersatz.
Falls die Notwendigkeit besteht mehrere Zähne zu ziehen, dauert der Heilungsprozess zumeist einige Monate, dieser Zeitraum wird durch eine provisorische » Prothese überbrückt. Als Prothesenmaterial wird zumeist Kunststoff empfohlen, die Alternative besteht aus Keramikzähnen, wobei diese jedoch eine relativ hohe Bruchgefahr aufweisen.
» Festsitzender Zahnersatz besteht aus » Kronen und » Brücken, welche des Öfteren in Metall oder Keramik gefasst sind. Diese werden bei der Anbringung auf die abgeschliffenen Zahnstümpfe zementiert, wobei die Prothese im Voraus feinhandwerklich auf den vorhergesehen Pfeiler abgestimmt wurde.
Eine weitere verbreitete Methode besteht in der Verwendung von » Zahnimplantaten, diese werden eingesetzt, wenn nur ein einzelner Zahn fehlt und die Nachbarzähne gesund sind. Zahnimplantate sind in vielerlei Hinsicht die beste Form des Zahnersatzes, allerdings nicht unbedingt günstiger Zahnersatz.
Die Lebensdauer von Brücken und Vollkronen im Unterkiefer beträgt im Durchschnitt ca. 5 bis 15 Jahre, künstliche » Zahnkronen werden in der Regel verwendet, wenn eine erneute Füllung ("Plombe") von großen Zahnschäden ausscheidet.
Das am Häufigsten verwendete Material ist Zirkoniumdioxid, eine harte Keramik mit einer weißen Farbe und der richtigen Biokompatibilität. Des Weiteren werden keine dunklen Kronenränder sichtbar, es besteht keine Wärmeleitfähigkeit und kein elektrisches Spannungspotential in Verbindung mit Metallen. Anzumerken ist, dass bisher noch keine Unverträglichkeiten bekannt sind. Für wen bei der Zahnbehandlung jedoch in erster Linie günstiger Zahnersatz wichtig ist, der muss in vielen Fällen gerade beim Material Zugeständnisse machen, da zum Beispiel die gesetztlichen Krankenkassen in der Regel nur das nötigste bezahlen.