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Kieferschmerzen und das CMD-Syndrom

Kieferschmerzen und Craniomandibuläre Dysfunktion

Von einer Craniomandibulären Dysfunktion, kurz CMD spricht man, wenn Unter- und Oberkiefer anatomisch nicht richtig zusammenpassen. Das kann, neben » Kieferschmerzen eine ganze Reihe von unterschiedlichen Symptomen auslösen, die zunächst überhaupt nicht mit dem Kiefergelenk zusammengebracht werden. Deshalb bleibt die CMD oft lange Zeit unentdeckt. Und deshalb quälen sich viele Patienten lange Zeit damit herum.


Kieferschmerzen durch CMD?

Kieferschmerzen durch CMD?

(© Two Brains Studios / Fotolia)

Die Anatomie des Kiefergelenkes#

Das Kiefergelenk besteht aus einem perfekt aufeinander abgestimmten System aus Muskeln, Sehnen und Knochen. Beim Kauen und Sprechen bewegt sich der Unterkiefer hauptsächlich auf und ab aber in einem gewissen Toleranzbereich auch nach links und rechts oder rotierend. Sobald bei diesen Bewegungen etwas blockiert, kommt es zu entsprechenden Beschwerden.

Welche Symptome treten bei einer CMD auf?

Nicht immer stehen Kieferschmerzen im Vordergrund, es kann auch zu Kopf- oder Ohrenschmerzen kommen, wenn das Kiefergelenk aus der Spur geraten ist. Schmerzen im Nacken, in den Schultern, im Gesicht und an den Zähnen, die anders nicht erklärbar sind, können ebenfalls im Rahmen einer CMD auftreten. Selbst Schwindelattacken und Schluckstörungen können damit im Zusammenhang stehen. Bewegungseinschränkungen im Unterkiefer, die zu einer unzureichenden Öffnung des Mundes führen, sind hingegen verlässliche Hinweise auf eine CMD.

Viele Patienten haben eine jahrelange Odyssee von Arztbesuchen inklusive Konsultationen von Spezialisten hinter sich. An den Zähnen liegt es eher selten und in vielen Fällen stellt ein Orthopäde oder Kieferorthopäde erstmals die richtige Diagnose. Dabei ist die Untersuchung denkbar einfach und wird von der Kasse bezahlt. Aufwendige bildgebende Untersuchungsverfahren sind dafür nicht nötig. Sie dienen maximal dazu, andere schwerwiegende Erkrankungen auszuschließen.

Im nachfolgenden Video erfahren Sie alles Wissenswerte über die Craniomandibuläre Dysfunktion mit einigen Beispielen:

Youtube: Schmerzen durch Kiefergelenk: Was hilft bei CMD? | Visite | NDR
(youtube.com/watch?v=rbYqDsSUxPA)

Ursachen für die Entstehung einer CMD?

Moderne Ernährungsgewohnheiten mit dem Genuss von Smoothies und die Portionierung von Obst und Gemüse in mundgerechte Stücke führen dazu, dass die Kaumuskeln nicht mehr richtig trainiert werden. Viele Menschen beißen heute nicht mehr beherzt in einen Apfel, eine große Karotte oder einen Kohlrabi. Alles wird immer öfter kleingehäckselt als „to go“ Variante für unterwegs. Dadurch fällt zunächst nicht auf, wenn der Mund nicht mehr optimal geöffnet werden kann.

Weitere Ursachen für eine Fehlstellung des Unterkiefers ergeben sich durch eine ungünstige Zahnstellung (vgl. » extreme Zahnfehlstellungen), zu hohe Füllungen (vgl. » Einlagefüllungen) oder schlecht angepasster, » billiger Zahnersatz. Eine erfolglose kieferorthopädische Behandlung kann ebenfalls zu einer ungleichmäßigen Okklusion (Verschluss) zwischen den Zähnen des Oberkiefers und des Unterkiefers führen, sodass der Biss nicht mehr perfekt passt und die genannten Symptome ausgelöst werden (vgl. » dr-baitz.de/kiefergelenk.php).

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Im folgenden Video erläutert der Zahnarzt Dr. Fadi Ismail aus Hannover die Vorgehensweise bei einer Therapie des CMD:

Youtube: KIefergelenk: Was hilft bei Problemen? | Visite | NDR (youtube.com/watch?v=L7r0lPjM8kU)

Was bewirkt eine Aqualizer Zahnschiene?

Ein interessantes Produkt zur Linderung der Symptome bietet die Firma » Dentrade mit dem sogenannten Aqualizer. Mit dem Aqualizer können Beschwerden durch Zähneknirschen und CMD praktisch über Nacht gelindert werden. Der Aqualizer ist eine direkt einsetzbare, mit Wasser gefüllte Bissschiene, die in drei verschiedenen Größen erhältlich ist. Die Schiene ist für fast alle Patienten geeignet und hilft vor allem bei nächtlichem Zähneknirschen. Die hydrostatische Schnellschiene passt sich dabei optimal dem Kiefer des jeweiligen Patienten an, vorausgesetzt es wird die richtige Größe gewählt. Dafür stehen drei verschiedene Größen und drei Bisshöhen zur Verfügung. Deshalb ist die Anpassung beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden ratsam.

Die Beißschiene Aqualizer Ultra hat mit ihrer breiteren Form eine bessere Haftung und Kräfteverteilung im Kiefer. Aufgrund des höheren Bissflügels von 13 Millimetern lässt sich die Schiene besser im Mundvorhof, zwischen den Zahnreihen und den Wangen fixieren. Der Aqualizer Ultra passt für alle normalen Kiefergrößen. Der positive Effekt der Zahnschiene liegt darin, dass sich das gesamte umliegende Nerven-Muskelgewebe neu sortiert und eine nachfolgende Schmerzbeseitigung durch eine Physiotherapie oder ähnliche Verfahren erst möglich wird.

Die Zahnschiene ist am bequemsten am Oberkiefer zu tragen. Dort verschwindet die Zahnschiene praktisch unter der Oberlippe. Die beiden Flüssigkeitspolster werden mit den Prämolaren und Molaren fixiert. Das Einsetzen kann Ihnen am besten Ihr Zahnarzt zeigen. Für Patienten mit eingeschränkten Schluck- oder Würgereflexen sind die Schienen eher ungeeignet oder nur unter Aufsicht anzuwenden. Allerdings ist bisher kein Fall bekannt, bei dem eine Schiene verschluckt wurde.
Sie sollten jedoch nicht zu fest auf den Aqualizer beißen, denn sonst könnte er zerstört werden und das destillierte Wasser austreten. Das wiederum kann ein wichtiger Hinweis auf eine Überlastung des Kiefers sein. Das Wasser ist ungefährlich, allerdings wird die Schiene dadurch unbrauchbar. Normalerweise sollte sie zwei bis drei Wochen halten. Der erste Versuch sollte mit einer mittleren Beißhöhe erfolgen, das passt bei den meisten Patienten. Auf keinen Fall dürfen sich die Schneidezähne berühren. Bei fehlenden Zähnen kann eine Minischiene infrage kommen.

(» https://www.dentrade.com/de/aqualizer/produktbeschreibung.html)

Im nachfolgenden Video erhalten Sie weitere Tipps, was Sie selbst gegen Kieferschmerzen und CMD tun können.

Youtube: Kieferschmerzen // Ursachen, Übungen mit der Faszienrolle, Übungen, Kiefer, Kiefergelenk, Faszien
(youtube.com/watch?v=B7FnT0amuzY&t=42s)

Die Aufbissschiene sollte mindestens ein bis zwei Wochen getragen werden, damit sich der Unterkiefer stabilisiert und die Kieferstrukturen entlastet werden. Um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, ist eine begleitende physiotherapeutische Behandlung sinnvoll.

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